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Andere Namen:
Kräutel, Peterlein, Peterling, Peterle, Suppenwurzel, Federselli
Vorkommen:
Mittelmeerländer, in Mitteleuropa angebaut. Zweijährige Wurzel (weiß) mit würzigem Wohlgeruch (ebenso das Kraut); im 1. Jahr
kantige Stengel mit gekrausten, gefiederten Blättern in einer Rosette; im 2. Jahr grünlich-gelbe Blüten, Blätter dann ungenießbar; im
Handel sind krause, glatte und Wurzelpetersilie
Anbau im Garten:
verträgt noch halbschattigen Standort; humoser, nährstoffreicher Boden; Pflanze hat einen hohen Vitamin-C-Gehalt;
Aussaat ab März; Wuchshöhe bis 120 cm; Wechseln sie jedes Jahr den Standort, denn Petersilie ist mit sich selbst unverträglich!
Gegen Nematoden (Fadenwürmer) hilft eine Mischkultur mit Tagetes; Säen Sie das Kraut entweder von März bis April
oder von August bis September aus. Frühe Aussaaten in kalter Erde keimen sehr langsam, eine Markierung der Reihen durch einige raschtreibende
Radieschen ist deshalb empfehlenswert. Die Spätsommeraussaat wächst meist zügiger und problemloser. Halten Sie bei den Reihen einen Abstand
von 10- 15cm ein. Sorgen Sie für gleichmäßige Feuchtigkeit durch Hacken, Giessen und Mulchen.
Blütezeit:
Juni, Juli
Genutzte Teile:
Wurzel, Kraut und Samen; Frische grüne Petersilienblätter können Sie jederzeit pflücken- auch im Winter. Erst wenn die Pflanzen
blühen, werden die Blätter hart und bitter. Petersilie lässt sich gut auf Vorrat einfrieren.
Anwendung:
zu Suppen, Soßen, Gemüse, Salaten, Kartoffeln, Grüner Soße (nicht mitkochen); zerstoßene Blätter als Speisewürze;
Die Blätter der Petersilie sind reich an ätherischen Ölen, Mineralstoffen und Vitamin C. Sie enthalten auch in geringen Mengen das
giftige Apiol. Deshalb sollte das sonst gesunde Kraut nie im Übermaß verwendet werden. Gefährlich sind nur die Samen, die sehr viel Apiol
enthalten und deshalb nie gegessen werden dürfen!
appetitanregend, verdauungsfördernd, blutreinigend; Wurzel, Kraut und Samen als harntreibendes Mittel
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