Kleine Vogelkunde
Haubenmeise Parus cristatus zurück
Haubenmeise Die gleiche Vorliebe wie sie die Blaumeise für den Laubwald zeigt, bekundet die meist schon im Januar bei uns singende Haubenmeise für den Nadelwald. Wenn dieser zierliche schmucke Vogel durch die Minne und Brutzeit nicht an einen Platz gefesselt ist, treibt er sich vagabundierend als Führer größerer Gesellschaften von Goldhähnchen, Sumpf und Tannenmeisen in den Wäldern umher und verlässt den Nadelwald nur in den seltenen Fällen. Ruhelos streifen die Haubenmeisen durch das Dickicht, jedes Zweiglein nach Nahrung absuchend. Dabei zeigt sich der flinke, dreiste und äußerst gewandter Kletterer und liefert den Beweis, das er dem Forstmann beim Kampf mit den Insektenschädlingen ein treuer Helfer ist.
Stand und Strichvogel;
Lockruf: leise "fitt"; gedehnt "täh", "gürr" oder "ziggürr";
Länge: 12cm;
Spannweite: 20cm;
Ei: weiß mit roten Punkten; Größe 16x12mm

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