Kleine Vogelkunde
Zaungrasmücke Sylvia curruca zurück
Zaungrasmücke In dichten Gartenhecken und dickichtreichen Feldhölzern können wir ein äußerst zierliches und bewegliches, auf seiner Suche nach Kerbtieren nie rastendes, unscheinbares Vögelchen die Zaungrasmücke, beobachten. Bei seinen Streifen durch das Dickicht lässt der muntere Zwerg unausgesetzt sein seltsam klapperndes Liedchen ertönen. Er erinnert so lebhaft an das Geräusch eines laufenden Mühlrades, dass es den kleinen Schwätzer den Namen "Müllerchen" eintrug. Von Natur aus zutraulich, zeigt er sich bei Beunruhigungen während der Brütezeit doch äußerst empfindlich. Ist Gefahr in Verzug, so versuchen die Alten den Störenfried durch lahmes, ohnmächtiges Flattern zu beschäftigen und vom Neste fortzulocken.
Zugvogel: April- September;
Lockruf: "tack tack";
Schlag: "lüllüllüllüllülli";
Länge: 13cm;
Spannweite: 19cm;
Ei: weiß mit braunrötlichen und grauen Punkten; Größe 16x12mm

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